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OnStage
Das Konzert in der Magdeburger Factory stand unter keinem guten Stern. Zuerst hatte Tobias Kuhn (aka Monta) am Morgen krankheitsbedingt abgesagt und dann dauerte die Anreise staubedingt wesentlich länger als eingeplant. Nach der verspäteten Ankunft stand nur ein begrenztes Zeitfenster für Aufbau und Soundcheck zur Verfügung. Als die Türen zur Factory geöffnet wurden, absolvierten die kurzfristig für Monta eingesprungenen AC Vibes aus Halle erst ihren Soundcheck, so dass sich die Fans zunächst nur im Vorraum der Factory aufhalten konnten. Mit einiger Verspätung ging es somit in den Konzertabend und das Duo AC Vibes konnte als Supportact loslegen. Trotz der bescheidenen Klangakustik in der Factory kam beim Auftritt vom Voodooclub dann schnell Stimmung und Bewegung im Publikum auf. Die Setlist war identisch mit Frankfurt, im Zugabenteil kam dagegen nur „Burn All The Flags“ zum Einsatz.

Fraggle


Boa eine Stunde vor dem Konzert:

Ca. 500 Besucher strömten gestern in die Batschkapp und feierten Boa und Band euphorisch. Die Stimmung sprang auch auf die Bühne über und Phillip Boa & The Voodooclub spielten sich fast in einen Rausch. Höhepunkte aus Sicht der Band waren In todays parties und The night before the last was saturday night.
Auch der Special Guest des Abends Monta wurde vom Publikum sehr gut angenommen.
In der Setlist gab es einige Rotationen. I don’t need your summer wurde im Gegensatz zu Cottbus nicht gespielt, dafür rückte So what an die 4. Stelle im Set. Burn all the flags stand ebenso in Frankfurt nicht auf der Setlist. Drinking and belonging to the sea wurde vor Fine art in silver gespielt. Als Zugaben gab es Rome in the rain und Diana zu hören.

Maik T. am Morgen nach dem Frankfurt-Gig

David Rebel & Monta
21. September 2007, 14:46 Uhr
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Im gut gefüllten Cottbuser Gladhouse startete die „FTBI“-Tour 2007. Opener des Abends war „Girl Is A Runner„. Insgesamt standen 10 Songs des aktuellen Albums auf der Setlist, von denen „Drinking And Belonging To The Sea“ die Massen am stärksten in Bewegung setzte. Aber auch die schwer zu spielenden langsamen Songs wurden mit klatschendem Applaus vom Publikum aufgenommen. In der ersten Zugabe wurde spontan „So What“ gespielt, weil Boa „jetzt einfach Lust drauf“ hatte. Ein gut aufgelegter Meister und sein Voodooclub danken dem Publikum für die Unterstützung und den gelungenen Tourauftakt.
» Konzert Review Lausitzer Rundschau
„Wie Phillip Boa im Cottbuser Glad-House den Charme entdeckte“
Setlist [thx @ fran.ka]


Fotograf Carsten Bunar | mehr Bilder lr-online.de

Fotograf Carsten Bunar | mehr Bilder lr-online.de
Konzertbericht und Setliste by tepperw, THX!
Eines der besten Boa Konzerte, die ich je gesehen habe, war das Boa Re-Mastered Konzert in Erfurt. Angestachelt durch die positiven und begeisterten Lobeshymnen auf den Boa-Fanseiten, hatte ich meine Erwartungen dementsprechend hochgeschraubt und wurde nicht enttäuscht. Sogar meinem boamäßig eingearbeiteten Mann hat´s gefallen und das soll was heißen! Es war einfach megageil, ich weiß nicht welche Worte ich noch auspacken soll. Nach der „Doors“-ähnlichen Vorband, deren Namen mir leider entfallen ist, ging es endlich los. Die Spannung und die Hitze im Centrum stiegen und entlud sich mit großen Applaus als Phillip, Pia und die Band die Bühne betraten und „Laugh, Planet“ anstimmten. Von Anfang an ging das Publikum voll ab, Boa wurde gefeiert wie noch nie und ab „Kill your Ideals“ bebte die menschenvollgestopfte Bude. Ein freundlich gesinnter Boa tapste wie ein großer Tanzbär über die Bühne, erläuterte die Songs und spielte mehr Gitarre als sonst. Verdammt textsicher, der Mann, selten schaute er in sein geliebtes Gesangsbuch. Pia war entzückend wie immer; Toett, David, Moses und Mike spielten sehr konzentriert und hatten trotzdem Spaß dabei. Lustig fand ich eine Passage im Refrain bei „They paínt the silence“, als nur noch die Damen im Saal mit Pia sangen, was ich sonst von „International Moskito“ herkenne. Plötzlich hörten alle Männer auf mit singen. Huch, und ich mit meiner Gieskannenstimme, naja, mmm. Jeder hat ja so seine Lieblingslieder, auf die er am meisten wartet. Meine waren „Laugh, Planet“, „You sent all my Letters, „Andy W.“, „I don´t need your Summer“, „Ernest Statue“ und „The Day I lost my sleep“. Herrlich detailtreu gespielt. Leider kam das Publikummitschreilied „Rocshee“ nicht, denn „Annie….“ hatte Vorrang. Obwohl ich seit der „Boaphenia“ dabei bin, habe ich viele Lieder noch nie live gehört. Auf und vor der Bühne wurde mächtig geschwitzt. Boa behielt hartnäckig das Sakko an, wundert mich immer wieder, wo er doch früher 2x das Hemdchen gewechselt hat. Es war einfach nostalgisch schön. Es hätte so hübsch weitergehen können und wenn die Herzkasper- Gefahr für beide Seiten am größten ist, ist dann Schluß und vorbei. Aber wozu der große Aufwand, das Einstudieren und Proben der Songs für nur 8 Konzerte! Heftet Boa über 20 Seiten aus seinem Sangeshefter jetzt wieder aus? Ich denke mal im Namen Aller zu sprechen: Die Tour muß weiter gehen!!!!!!!!!!
